|  |  Die WSW-Unternehmensgruppe bietet Energie- und Trinkwasserversorgung, Mobilitätsdienstleistungenund Stadtentwässerung für Privathaushalte, Gewerbeund Industrie in Wuppertal.
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Die WSW mobil GmbH gehört zu den erfolgreichsten Verkehrbetrieben im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Mit den WSW-Bussen und der Schwebebahn werden jährlich über 90 Millionen Kunden befördert. Zum Leistungsspektrum gehören neben dem Wuppertaler ÖPNV auch das Carsharing-Angebot "Carriba" sowie der Vertrieb von Veranstaltungstickets über "TopTicket". Die WSW Energie und Wasser AG versorgt über 360.000 Menschen in ihrem Versorgungsgebiet mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Dabei wandeln sich die WSW von einem Versorgungsunternehmen zum Effizienzdienstleister, der seinen Kunden umfangreiche Beratungs- und Contracting-Dienstleistungen in den Bereichen Wärme-, Kälte- und Druckluftversorgung anbietet und den Ausbau regenerativer Energien in Wuppertal fördert. Die WSW betreiben unter anderem zwei moderne Heizkraftwerke, zwei Wasserwerke und zwei Talsperren. Außerdem sind die WSW für den Ausbau und den Betrieb der Wuppertaler Stadtentwässerung zuständig. Mit ihrem breiten Leistungsspektrum stellen die WSW höchste Anforderungen an die Datenverarbeitung und Datensicherheit. Eine performante und zuverlässigfunktionierende IT ist daher für die WSW und ihre regionalen Partner wie die Stadtwerke Velbert unverzichtbar. Das organisatorisch in der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH angesiedelte Ergebnis Center Informations- und Kommunikationstechnologie erfüllt eine wichtige Querschnittsfunktion für die WSW-Unternehmensgruppe und für externe Partner und Kunden.
Wachstum: Mehr als nur Schritt halten „In 2005 liefen die Leasingverträge für mehrere IT-Systeme aus, bei einigen kam es auch zu Performance-Engpässen. Das war ein günstiger Zeitpunkt, um unsere gewachsene Infrastruktur unter die Lupe zunehmen“, erläutert Thomas Grau, Projektleiter der Wuppertaler Stadtwerke, die Motivation für eine gemeinsam mit COMPAREX erarbeitete Ist-Analyse. Sie ergab, dass die Infrastruktur in den vergangenen Jahren durchschnittlich um 23 Windows-Server pro Jahr gewachsen war. Diese Steigerung beruhte hauptsächlich auf zwei Faktoren: Zusätzliche SAP-Anwendungen wurden eingeführtund immer mehr Prozesse und Nutzer griffen auf die ERP-Software zu. Dazu kamen viele neue Windows-Anwendungen und Verfahren. Die vorhandene Infrastruktur hatte sich den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit genähert:
- Wiederkehrende Performance-Engpässe im Server- und Storage-Bereich
- Systeme teilweise in der Endausbaustufe und nicht ausreichend skalierbar
- Hoher Aufwand bei Installation und Abbau von Systemen
Für die kommenden Jahre musste von einem weiteren, allerdings schwer einschätzbaren Wachstum ausgegangen werden. „Um unsere IT-Leistungen in der geforderten hohen Qualität anbieten zu können“, beschreibt Thomas Grau die Zielsetzung, „war und ist es von hoher Bedeutung, mit dieser Entwicklung mehr als nur Schritt zu halten.“ Deshalb wurde ein Redesign der Infrastrukturauf drei Ebenen angestrebt: Serverkonsolidierung im Bereich SAP R/3, Virtualisierung der Windows-Server sowie Konsolidierung der Storage- und SAN-Systeme.
Betriebssystemwechsel nach gründlichen Analysen In mehreren Workshops mit COMPAREX wurden die Ziele der Neugestaltung definiert und eine passende Infrastrukturlösung aus aktuellen Technologien entworfen. Nach intensiver Abwägung verschiedener Szenarien entschieden sich die Wuppertaler Stadtwerke im SAP-Bereich für eine Konsolidierung der Systeme auf IBM pSeries Servern.
Für alle anderen Windows-Server wurde eine Virtualisierung mit Hilfe von VMware ESX auf wenige, hochverfügbare 4-Prozessor-Systeme konzipiert. Die vorhandenen Midrange-Storage-Systeme sollten durch IBM Plattenspeicher DS8000 ersetzt werden, um höhere Performance, bessere Skalierbarkeit und einfache Erweiterbarkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig wurde das SAN durch die Konsolidierung von 8 Switchen auf nur noch zwei Direktoren den neuen Anforderungen angepasst. Mit der Entscheidung für IBM pSeries für SAP war ein Wechselder Betriebssysteme von Windows zu AIX verbunden, der wiederum die Migration der SAP-Datenbank von MS-SQL auf DB2 nach sich zog. Überaus positive Performance Tests der neuen Datenbankumgebung stützten die Entscheidung für DB2 und gegen MaxDB.
Ziele der Neugestaltung.
- Wirtschaftlich sinnvolle, bedarfsgerecht an die gestiegenen Anforderungen angepasste Performance, Flexibilität und Skalierbarkeit für SAP-Anwendungen
- Hochverfügbarkeit und optimale Ressourcenausnutzung
- Basis für Disaster-Recovery-Fähigkeit mit einem 2-Standort-Konzept Vorteile der Konsolidierung und Virtualisierung
Vorteile der Konsolidierung und Virtualisierung
- Hochverfügbarkeit durch physikalische Redundanz der Komponenten bei den AIX-Systemen, dem Storage und dem SAN sowie logische Redundanz (Virtualisierung mit VMware) beiden Windows-Servern
- Übernahmekonzept der SAP-Produktionssysteme bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit der E+Q Systeme
- CPU on demand - einfaches Zuschalten weiterer Prozessoren bei Spitzenbelastungen
- Mit VMware unterbrechungsfreie Wartung, Skalierbarkeitder Ressourcen, Flexibilität
Wachstum auch während der Realisierung Aufgrund der Öffnungszeiten der Stadtwerke für den Kundenverkehr standen nur eng beschränkte Zeitfenster für die SAP-Migration zur Verfügung. In der Umsetzungsphase war das sukzessive Auslaufen der Leasing-Verträge zu berücksichtigen. Zudem wurde während der Umsetzungsphase ein SAP-Release-Wechsel im BW-System durchgeführt und die SAP-Landschaft bedarfsgerecht erweitert.
Das Serverwachstum überschritt die Prognosen bei weitem, so dass mehr Server virtualisiert werden konnten als geplant. Darüber hinaus erteilten einige Software-Hersteller eine Freigabe für VMware, die bei ersten Nachfragen noch verwehrt worden war. So konnten bereits während des Projektablaufs die Vorteile der Virtualisierung genutzt werden. Die Zahl der für die Virtualisierung vorgesehenen Server stieg von ursprünglich geplanten 45 auf 110 Systeme. „Ein Projekt, das solchen Anforderungen unterliegt, kann nicht völlig reibungslos verlaufen“, ist sich Thomas Grau bewusst. „Doch durch tiefes technisches Verständnis und hohe Einsatzbereitschaft aller Beteiligten haben wir gemeinsam mit COMPAREX den Projekterfolg gesichert. Fehlte etwa eine Komponente oder ergaben sich kurzfristige Anforderungen, wurde schnell persönlich reagiert - das schätzen wir an COMPAREX."
Zukunftsfähigkeit gleichberechtigt neben Kosteneinsparungen Die Verbesserung der Performance und Verfügbarkeit durch die Konsolidierung und Virtualisierung ist höher ausgefallen als erwartet. Ihre Flexibilität und Skalierbarkeit stellte die neue Serverumgebung bereits in der Realisierungsphase unter Beweis. Ein neues virtuelles System ist heute innerhalb eines Tages verfügbar - der bisher mehrere Wochen dauernde Beschaffungsprozess entfällt. Sechs Server Racks konnten abgebaut werden, was eine Platzersparnis von 10 qm und eine Energieeinsparung von 85.000 kW/h pro Jahr bedeutet. Bei dem inzwischen notwendig gewordenen Austausch der Klimaanlage konnte dann auch auf einen Klimaschrank verzichtet werden. Auch die Anzahl von Netzwerk-Ports und Verkabelungen musste nicht erweitert werden. Mutige Investitionen in die Server-Konsolidierung im SAP-Bereich wurden durch die mit Hilfe der Virtualisierung und den neuen Storage-Systemen erreichte Wirtschaftlichkeit mehr als kompensiert, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führte. Für den EC-Leiter der Informations- und Kommunikations-Technologie Volker Reinhoff ist klar, dass die erfolgreich umgesetzten Projektziele nachhaltig wirksam sein werden: „Wir haben durch die Konsolidierung und Virtualisierung sehr deutlich Kosten eingespart. Unsere neue Infrastruktur ermöglicht es uns flexibel zu agieren, um neuen und wachsenden Anforderungen schnell und effektiv gerecht zu werden.“
Kernkompetenz Rechenzentrum Als Partner für alle Leistungen rund um das Rechenzentrum begleitet COMPAREX Kunden von der Beratung in Strategie- und Technologie-Workshops über die Planung und Durchführung wirklichkeitsgetreuer Testszenarien bis zur Realisierung, Schulung, Betriebsunterstützung, Wartung und Support. Wie bei den Wuppertaler Stadtwerkenübernimmt COMPAREX als Generalunternehmerdie gesamte Projektverantwortung sowohl für die Installation von Hardware und Software als auch für die sichere Migration der betroffenen Daten.
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