|  |  Christian Kardekewitz, Abteilungsleiter Rechenzentrum IT bei KID über die Vorteile: „Das Krankenhausinformationssystems ORBIS im virtuellen Rechenzentrum ist insbesondere für unsere kleineren und mittelgroßen Kunden eine äußerst zuverlässige, wirtschaftlich attraktive und vor allem zukunftssichere Gesamtlösung.“
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Vom Rechenzentrum zum Application Service Provider Von der Hannoverschen Landeskirche 1974 als kirchliches Rechenzentrum gegründet, hat sich die Norddeutsche Kirchliche Gesellschaft für Informationsdienstleistungen mbH schnell zu einem Fullservice-Partner für interne und externe Kunden entwickelt.
In den Geschäftsbereichen Hosting, Personalwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, Gesundheitswesen und kirchliches Meldewesen bietet KID ihren Kunden eine Vielzahl von IT-Dienstleistungen von der Spendenverwaltung bis zum kompletten Krankenhausinformationssystem.
Gesamtlösung für das Gesundheitswesen Für viele der kirchlichen und kirchennahen Einrichtungen wie Stiftungen und Kliniken ist der Betrieb eines eigenen Rechenzentrums zu kostenintensiv. Trotzdem benötigen sie hochverfügbare Rechen- und Speicherkapazitäten, garantierten Datenschutz und Sicherheit durch geeignete Backup-Systeme und K-Fall-Vorsorge.
Um diese Anforderungen mit Hilfe aktueller Technologien zu erfüllen, richtete KID in Hannover ein Doppel-Rechenzentrum ein, in dem sowohl die IT-Komponenten als auch die gesamte Gebäudetechnik konsequent auf Hochverfügbarkeit ausgelegt sind. Damit betreibt KID das zur Zeit modernste Rechenzentrum im Umfeld der Kirchen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der in 2006 implementierten neuen Gesamtlösung aus Hard- und Software für das Gesundheitswesen.
Das Krankenhaus im virtuellen Rechenzentrum Alle Abläufe eines Krankenhauses - vom Rechnungswesen, über die Personaldaten bis zur Patientenverwaltung - werden in einem virtuellen Rechenzentrum mit Hilfe des Krankenhausinformationssystems ORBIS abgebildet. „Der Kunde ist ausschließlich Anwender und wird von allen in einem Rechenzentrum anfallenden Aufgaben entlastet“, beschreibt Christian Kardekewitz, Abteilungsleiter Rechenzentrum IT bei KID, einen der wichtigsten Vorteile.
Alle Server, Speichergeräte, Anwendungen und Datenbanken werden von KID betrieben. KID übernimmt auch Management, Administration und Wartung der Hard- und Softwaresysteme.
Hochverfügbarkeit und Sicherheit Das virtuelle Rechenzentrum besitzt stets die gleichen aktuellen Technologien wie das physikalische Rechenzentrum in Hannover: Redundantes Infrastrukturdesign und spezielle Verfahren gewährleisten Hochverfügbarkeit rund um die Uhr. Effiziente Backup-Systeme und optimale K-Fall-Vorsorge garantieren höchste Datensicherheit und schnellen Wiederanlauf im K-Fall.
Da jedes virtuelle Produktionsumfeld in sich geschlossen ist, die verschiedenen Kundensysteme also vollständig voneinander getrennt sind, ist der für Gesundheitsdaten geforderte gesetzliche Datenschutz immer gewährleistet.
Virtualisierung mit neuer Infrastruktur Das neue Dienstleistungsangebot erforderte eine Open-Systems-Infrastruktur mit umfangreichen Funktionalitäten für die Virtualisierung. KID entschied sich deshalb für zwei redundant ausgelegte IBM p520a-Systeme als Datenbankserver. Sie sind für Anwendungen mit hohen Sicherheitsanforderungen hervorragend geeignet.
Das Ziel durchgängiger Hochverfügbarkeit führte zum Verzicht auf interne Speicher. Die notwendige Speicherkapazität wurde mit zwei ebenfalls redundant angeordneten IBM DS4700 Storage-Systemen realisiert. Hier war die Möglichkeit, die Systeme in das bestehende Storage Area Network einzubinden, ein entscheidendes Kriterium.
Um für die Zunahme des Datenvolumens im Open-Systems-Bereich eine angemessene Sicherungskapazität und -parallelität bereit zu stellen, wurde eine IBM TS3310 Tape Library installiert. Bei allen Server- und Storagesystemen war für KID eine modulare Bauweise mit internen Redundanzen, feine Skalierbarkeit und komfortable Administrierbarkeit unabdingbar.
Schnelle Umsetzung mit COMPAREX Da KID mit AIX als Betriebssystem Neuland betrat, wurde die Auslegung der Systeme in enger Zusammenarbeit mit COMPAREX geplant. COMPAREX ist seit vielen Jahren Partner der KID im Rechenzentrum und Premier Business Partner von IBM. Innerhalb von nur zwei Monaten installierten Mitarbeiter von KID und COMPAREX die Speichersysteme in das vorhandene SAN, implementierten die virtualisierte Server-Infrastruktur und migrierten die betroffenen Daten vom Mainframe in die Open-Systems-Umgebung.
Der Mainframe-Workload reduzierte sich durch die Umstellung der Kunden auf ORBIS um etwa 30%. Damit verbunden waren erhebliche Einsparungen bei Lizenzgebühren und Wartungskosten. Weitere Einsparungen und einen deutlichen Effizienzgewinn durch kürzere Sicherungslaufzeiten ergab die Ablösung der vorhandenen Library.
Innovative Dienstleistungen für neue Kunden Das „Krankenhaus im virtuellen Rechenzentrum“ hat strategische Bedeutung für KID. Zum einen profitieren die Bestandskunden von der modernen und sicheren Client-Server-Infrastruktur des KID-Rechenzentrums. Dazu kommen die Vorteile von ORBIS als ganzheitliche Applikationslandschaft für das Gesundheitswesen wie etwa die Senkung der Kosten, die Steigerung der Erlöse und die Verbesserung der Behandlungsqualität.
Zum anderen kann jetzt, erläutert Kardekewitz, ein ganz neuer Kundenkreis erschlossen werden: „ORBIS im virtuellen Rechenzentrum ist insbesondere für unsere kleineren und mittelgroßen Kunden eine äußerst zuverlässige, wirtschaftlich attraktive und vor allem zukunftssichere Gesamtlösung.“
COMPAREX: Kernkompetenz Rechenzentrum Betreiber von Rechenzentren garantieren ihren Kunden einerseits rund um die Uhr höchste Verfügbarkeit. Andererseits ist die Kosteneffizienz ein entscheidendes Kriterium im Wettbewerb. Im Spannungsfeld dieser Ziele und vor dem Hintergrund sich schnell entwickelnder Technologien unterstützt COMPAREX seit mehr als 30 Jahren ihre Kunden bei Planung, Installation und Betrieb optimaler RZ-Lösungen.
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