|  |  An den beiden niederländischen Standorten des schwedischen Unternehmens SCA Packaging wurde eine Clusterumgebung eingerichtet, die auf jeweils zwei IBM xSeries 345-Servern basiert. Ziel dieser beiden Implementierungsprojekte ist es, die Verfügbarkeit der unternehmenseigenen ERP-Lösung CBS zu maximieren. Zusätzlich wurde an den beiden Standorten eine Speicherkapazität von mehr als 3 TB realisiert.
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Das Unternehmen mit Stammsitz in Schweden entwickelt, fertigt und
vertreibt neben Verpackungs-, Hygiene- und Papierprodukten eine Reihe
weiterer Erzeugnisse auf Holzbasis. SCA Packaging ist einer der fünf
Geschäftsbereiche des Unternehmens und zählt zu den größten
Verpackungsherstellern in Europa. Mit 20.000 Mitarbeitern und 260
Produktionsstätten ist das Unternehmen als Global Player weltweit
vertreten und betreibt auch mehrere Standorte in den Niederlanden.
Eigene ERP-Umgebung
„Früher bestimmte jeder Standort von SCA Packaging die Zielsetzungen
der ICT-Strategie mehr oder weniger selbst", erzählt Harry Bleeker,
IS-Manager bei SCA Packaging in Zaandam. „In den Benelux-Ländern
arbeiteten wir hauptsächlich mit Compaq zusammen. Die Standorte in
Frankreich entschieden sich hingegen für Produkte von Dell. Dieses
Vorgehen stellt an sich noch kein Problem dar, aber es führte dennoch
dazu, dass das zur Verfügung stehende ICT-Budget nicht optimal genutzt
wurde. Irgendwann entschloss sich daher das Mutterunternehmen in
Göteborg zu einer Standardisierung aller Systemumgebungen.“
IBM xSeries 345-Server dienten als Hardware für die Basisplattform. Als
Betriebssystem wurde standortübergreifend Windows Server Enterprise
2003 eingeführt, und SQL Server bildet nun den Kern der
standardisierten Datenbankumgebung. Die niederländischen Standorte von
SCA Packaging durchliefen eine Umstellungsphase. Die alten Compaq
ProLiant-Server dienen nun nicht mehr als Hardwareplattform für die
unternehmensinterne ERP-Lösung CBS (Corrugated Business System), und
auch Oracle wurde als Datenbankmanagementsystem ausgemustert.
Hohe Verfügbarkeit
CBS ist von fundamentaler Bedeutung für SCA Packaging. Dieses von einem
deutschen Softwarehersteller entwickelte ERP-System wurde speziell für
den Unternehmensbereich der Wellpappenprodukte konzipiert. „Wenn die
Funktionen unseres ERP-Systems unseren Endbenutzern nicht zur Verfügung
stehen, kommen unsere Geschäftsprozesse völlig zum Stillstand“,
erläutert Bleeker. „Alle wichtigen Geschäftsfunktionen in den Bereichen
Vertrieb, Produktion, Transport und Logistik werden von CBS entweder
gesteuert oder bereitgestellt. Daher ist die höchstmögliche
Verfügbarkeit dieses Systems für uns absolut unverzichtbar. Je näher
die Verfügbarkeit von CBS an 100 Prozent heranreicht, desto besser für
uns.“
SCA Packaging benötigte außerdem qualifizierte Beratung beim Umbau der
vorhandenen Systemumgebung und bei der Konfiguration der neuen
Umgebung. Das Unternehmen betraute COMPAREX mit der
Systemkonvertierung. Bleeker ist mit der Umsetzung des von COMPAREX
entworfenen Konzepts äußerst zufrieden. „Die Durchführung des Projekts
war nahezu perfekt. Seit der Systemumstellung im März dieses Jahres ist
der Geschäftsbetrieb noch nicht ein einziges Mal gestört worden. Die
neue ERP-Umgebung hat sich bislang als äußerst zuverlässig erwiesen.“
Die sehr hohe Verfügbarkeit wurde teilweise dadurch erreicht, dass das
CBS-Paket in einer Clusterumgebung implementiert wurde. Für den Aufbau
einer solchen Umgebung wurden zwei IBM xSeries 345-Server angeschafft.
Diese auf Intel Xeon- oder AMD Opteron-Prozessoren basierenden Server
sind prinzipiell für den kombinierten Einsatz mit Windows- oder
Linux-Betriebssystemen gedacht. Spezielle Komponenten ermöglichen die
Einbindung der Server in Clusterumgebungen, die auf dem Standard
Gigabit Ethernet basieren.
Auf beiden Serversystemen ist bei SCA Packaging derzeit Windows 2000
installiert, das durch von Microsoft entwickelte Technologien für den
Aufbau einer Clusterumgebung ergänzt wird. Wenn in einem der Server
eine Störung auftritt, gewährleistet dieses Konzept das unverzügliche
und automatische Umschalten zu dem anderen Server im Cluster, so dass
die Endbenutzer trotz der Störung reibungslos weiterarbeiten können.
Gleichzeitig hat SCA Packaging seine bisherige Strategie für den Schutz
vor Datenverlust modernisiert. An beiden Standorten wurden Produkte der
Gruppe IBM FAStT600 installiert, die von IBM in der Zwischenzeit in IBM
TotalStorage DS300 bzw. DS400 umbenannt wurde. Am Standort Tilburg
handelt es sich um ein Speichersystem mit einer Speicherkapazität von
1,7 TB. In Zaandam wurde die Speicherkapazität auf 1,4 GB erhöht.
Parallel dazu kümmerte sich COMPAREX um die Konvertierung der alten
Oracle-Umgebung in eine Umgebung auf der Basis von SQL Server 2000.
Bevorzugter Lieferant
Mittlerweile wurde das Projekt abgeschlossen und die neue Lösung
vollständig bereitgestellt. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass SCA
Packaging seine Entwicklungsaktivitäten eingestellt hat. Das
schwedische Mutterunternehmen hat sich gerade erst für den Umstieg auf
Windows 2003 Server entschieden. Schon bald wird daher an den
niederländischen Standort mit der Implementierung des neuen
Betriebssystems von Microsoft begonnen. Unterstützt wird das
Unternehmen wiederum von seinem „bevorzugten Lieferanten“ COMPAREX.
Ebenfalls in der Vorbereitungsphase befindet sich bei SCA Packaging ein
weiteres Projekt, in dessen Mittelpunkt die Nutzung der ProLiant-Server
steht, die dem Unternehmen früher als Plattform für das ERP-System
dienten. „Wie haben diese Systeme nicht abgeschafft", erklärt Bleeker.
„Wir behalten diese Server. Der neue Plan sieht vor, die Systeme in
einem Cluster zusammenzufassen und an einem anderen Standort für die
Sicherung von Daten auf Plattenspeichern einzusetzen.“
Zusammenfassung
COMPAREX implementierte zwei Clusterumgebungen auf der Basis von IBM
xSeries 345-Servern sowie eine neue zentrale Speicherumgebung, die mit
Hilfe des IBM FAStT600-Speicherservers eingerichtet wurde. SCA arbeitet
mit der Software CBS (Corrugated Business System), einem ERP-System,
das speziell auf die Anforderungen im Unternehmensbereich der
Wellpappenprodukte zugeschnitten wurde. Durch die Implementierung der
oben beschriebenen Clusterumgebung konnte COMPAREX eine äußerst hohe
Verfügbarkeit der Daten bei SCA realisieren und dem Unternehmen so die
optimale Nutzung des CBS-Systems ermöglichen.
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Hardware-Plattform |
IBM xSeries 345 Server
FastT600 Storage Server
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Betriebssystem
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Windows Server Enterprise 2002
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| Datenbank | SQL 2000 Server | | Anzahl der Benutzer | 85
| | Implementierungszeit | 2 Wochen | | Partner bei der Implementierung | COMPAREX |
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