|  |  Kostensenkungen, die Verwaltung der stark anwachsenden Speicherkapazität und die bestmögliche Datenverfügbarkeit stellten für die M+ Group die entscheidenden Kriterien für die Implementierung eines SAN (Storage Area Network) dar. Durch die Anschaffung eines SAN war es darüber hinaus möglich, die Speicherkapazität zu zentralisieren und die Anzahl der Speicherserver zu begrenzen.
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Die M+ Group bietet ihren Kunden Lösungen und Services im Bereich des
Channel Management. „Wir haben uns darauf spezialisiert, gute
individuelle Kontakte zwischen unseren Kunden und deren Zielgruppen
aufzubauen", erklärt Geschäftsführer Mato Bozic. „Unsere Lösungen und
Services für das Channel Management ermöglichen eine freie
Kommunikation, die von den Vertriebskanälen völlig unabhängig ist.
Wir helfen unseren Kunden, die effektivsten Kanäle für die
Kommunikation mit den entsprechenden Zielgruppen zu finden. In unserer
Abteilung für Softwareentwicklung können wir hierfür bei Bedarf
maßgeschneiderte (webbasierte) Anwendungen entwickeln. Außerdem kümmern
wir uns um die vollständige Ausführung aller konkreten
Kommunikationsaktivitäten.“ M+ überwacht, verwaltet und analysiert den
gesamten Kommunikationsprozess vom Anfang bis zum Ende. Transparenz und
Messbarkeit zählen sowohl während als auch nach der Ausführung
spezieller Kommunikationsaktivitäten zu den Kernaspekten der Arbeit von
M+. Als oberstes Prinzip gilt dabei, dem Kunden jederzeit in
Abhängigkeit von dessen Budget die Effektivität der einzelnen Kanäle zu
veranschaulichen. „Zu den rund fünfhundert Kunden des Unternehmens
zählen so namhafte Firmen wie Allianz, Durion, Stroeve Vermogens Beheer
(Vermögensverwaltung), Interpay, Jaguar, Zwitserleven (Versicherung),
Nestle und Volvo.“
Time-to-Market
Eines der Probleme von M+ war der rasch zunehmende Bedarf an
Speicherkapazität (mit einem jährlichen Anstieg von oftmals bis zu 70
Prozent). Dies hatte die Anschaffung von immer mehr Servern zur Folge.
Damals basierte die Speicherlösung bei M+ noch auf einem traditionellen
DAS-Konzept (Direct Access Storage) für Direktzugriffsspeicher, so dass
jeder Server über eine eigene Speicherkapazität verfügte. Dies führte
zu zahlreichen Problemen. Beispielsweise nahm die Anzahl der vom
Unternehmen angeschafften Server dramatisch zu, die verfügbare
Speicherkapazität ließ sich jedoch trotzdem weder leichter verwalten
noch optimal nutzen.
„Wir beauftragten COMPAREX mit der Entwicklung einer Problemlösung",
erzählt Bozic. Das von COMPAREX unterbreitete Angebot sah u. a. die
Implementierung eines SAN vor. Ein solches Speicherkonzept mit
zentralisierten Speichermitteln bringt M+ viele Vorteile, da z. B.
Speicherkapazität im Handumdrehen zugeordnet werden kann, ohne dass
fortwährend neue Server angeschafft werden müssen. Wenn im Zuge einer
Systemerweiterung neue Serversysteme erforderlich sind, lassen sich
diese ohne großen Aufwand in die Speicherlösung integrieren. Mit
anderen Worten: Das für Unternehmen wie M+ so wichtige Time-to-Market
kann erheblich verkürzt werden.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Neben der weitaus effizienteren Verteilung der verfügbaren
Speicherkapazität und der Hochverfügbarkeit geschäftskritischer Daten
bietet ein SAN interessante Möglichkeiten für die Nutzung
unterschiedlicher Speichersysteme. Dabei bestimmen das jeweilige
Informationssystem und der Typ der zu speichernden Daten, welches
Speichersystem am besten geeignet ist. M+ profitierte somit von einem
optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis pro Anwendung oder pro Typ der zu
speichernden Daten.
Kernstück der von COMPAREX entwickelten Lösung ist das IBM FAStT600
Storage Area Network, das zwölf Plattensysteme zu je 73 GB birgt. Die
bei M+ vorhandenen Server sind über zwei Cisco iSCSI Storage Router mit
dem SAN verbunden. Mit diesen Routern kann M+ die Qualität und die
Möglichkeiten des auf Glasfasertechnologie basierenden SAN voll
ausschöpfen und muss hierfür wesentlich weniger Betriebskosten
aufbringen als für ein IP-Netz. Zusätzlich wurde ein auf der
LTO-Technologie aufbauendes Ultrium-Bandarchiv von IBM installiert. Zur
Durchführung von Datensicherungen wird IBM Tivoli Software eingesetzt.
Außerdem wurden M+ von COMPAREX sechs IBM Server der Reihen xSeries 335
und xSeries 345 bereitgestellt.
Hohe Flexibilität zu einem attraktiven Preis
Diese Lösung erfüllt die von M+ formulierten Anforderungen an die neue
Speicherinfrastruktur. Das Unternehmen wünschte sich eine flexible
Speicherlösung, mit der ungenutzte Speicherkapazität schnell und
einfach Servern oder Anwendungen zugeordnet werden kann. Auch die
Skalierbarkeit der bereitgestellten Lösung stellt einen wichtigen
Aspekt für M+ dar. Angesichts des rasch steigenden Bedarfs an
Speicherkapazität muss M+ die Möglichkeit haben, das zentrale
Speichersystem ohne großen Aufwand zu erweitern. Als sich M+ für die
von COMPAREX entwickelte Lösung entschied, hatte auch das Kriterium der
Datenverfügbarkeit großes Gewicht. „Einige unserer Kunden haben ihre
gesamte Projektdatenbank im SAN gespeichert“, erläutert Bozic. „Deshalb
können wir uns nicht einen einzigen Ausfalltag leisten. Da das
Speichersystem auf einer redundanten Hardwarekonfiguration basiert,
sorgt das SAN für eine äußerst hohe Datenverfügbarkeit. Fällt einmal
eine Komponente aus, sind alle Daten auf den mit dem SAN verbundenen
Servern weiterhin verfügbar.“
„Auch Kostengesichtspunkte spielten bei unseren Überlegungen eine
entscheidende Rolle", führt Bozic weiter aus. „Durch den kombinierten
Einsatz der Cisco SN5428-2 iSCSI Storage Router mit den auf der
Glasfasertechnologie basierenden IBM FAStT600 Speichersystemen kann M+
jetzt eine Fibre Channel-basierte SAN-Lösung zu den Kosten einer
IP-Lösung nutzen.“
Zusammenfassung
COMPAREX Lösung: Umfassende zweischichtige Web-Server-Implementierung
Erweiterbare Kombination aus Fibre Channel-basierter SAN-Lösung und kosteneffizienter iSCSI-Speicherarchitektur
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Hardware- Plattform |
IBM
xSeries 335 und 345, über Cisco SN5428 iSCSI Storage Router mit dem SAN
verbundene IBM FAStT600 Speicherserver, auf 2-Gb-Glasfaserverbindungen
basierendes SAN für die in Gruppen zusammengefassten Datenbankserver
und kosteneffizientes iSCSI-SAN für Web-Server mit
Boot-from-SAN-Funktionalität. Zusätzlich ein Sicherungsserver mit IBM
Tivoli Storage Manager und ein IBM Ultrium Bandarchiv. Auslieferung mit
ins Rack integrierter Konsole, Konsolenschalter, Cisco Firewall und VPN
für die Fernverwaltung, fernsteuerbaren Netzschaltern, nummerierten
Kabeln und Dokumentation.
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Betriebssystem
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Microsoft Windows 2003 Server und Advanced Server
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| Datenbank | Microsoft SQL Serer
Microsoft IIS | | Anzahl der Benutze | > 100 | | Implementierungszeit | zwei Monate | | Partner bei der Implementierung | IBM
Cisco
Tivoli |
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