Niederlande / Konica Minolta Printing Solutions Europe - Moderne und flexible IT-Infrastruktur

Konica Minolta Printing Solutions Europe beauftragte COMPAREX mit der Entwicklung einer neuen IT-Infrastruktur, die dem sich schnell vergrößernden Serverpark des Unternehmens Rechnung trägt und gleichzeitig dessen Flexibilität erhöht. Die vorhandenen Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse mussten ebenfalls verbessert werden. Vor diesem Hintergrund empfahlen die COMPAREX Berater dem Unternehmen ein Konzept, das auf der Virtualisierungstechnologie von VMware und IBM Tivoli Speichermanagementsoftware basiert.
Konica Minolta Printing Solutions Europe ist ein bedeutender Anbieter von Druckersystemen in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Druckmanagementlösungen. Zum Produktsortiment zählen Farb- und Schwarzweiß-Laserdrucker für Büroumgebungen, Grafikstudios und Endbenutzer.

Schnell wachsender Serverpark

„Unser Serverpark hatte in nur wenigen Jahren gigantische Ausmaße angenommen und war außerdem ziemlich veraltet“, erinnert sich Rob Rutten. Als Leiter der Finanzabteilung von Konica Minolta Printing Solutions Europe ist er für die Informationsbereitstellung innerhalb des Unternehmens verantwortlich. „Zwischendurch hatten wir einmal sage und schreibe 35 Server, von denen sehr viele das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatten. Diese Hardware musste also kurzfristig ersetzt werden. Darüber hinaus wurde nur bei einer Handvoll der Server wirklich die maximale Verarbeitungskapazität genutzt, während die Auslastung der Speicherkapazität häufig kaum fünfzig Prozent betrug.“

„Wir standen aber noch vor einem anderen Problem. Es lag für uns auf der Hand, dass wir unsere Sicherungsprozeduren erneuern mussten“, fügt Rutten hinzu. „Natürlich erstellten wir von allen geschäftskritischen Daten Kopien, doch einige Daten blieben beim Backup unberücksichtigt. Hierzu zählten beispielsweise Dateien auf den lokalen Festplatten von Desktop-PCs und Laptops. Es zeigte sich außerdem, dass auch E-Mails nicht optimal gesichert wurden.“
„Wir beauftragten COMPAREX mit der Entwicklung einer sowohl modernen als auch flexiblen Serverumgebung mit einem klar strukturierten Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept für alle Daten“, erklärt Rutten. „Gleich zu Beginn des Projekts teilten wir COMPAREX mit, dass unsere ICT-Abteilung personell nicht sehr stark besetzt ist. Zwei Mitarbeiter müssen in der Lage sein können, alle Verwaltungsaufgaben auszuführen.“„

Einsatz virtueller Server
Anhand der oben genannten Vorgaben schuf COMPAREX eine Systemumgebung für Konica Minolta, in deren Mittelpunkt die Serverkonsolidierung stand. Die 35 Einzelsysteme wurden durch vier leistungsstarke IBM xSeries-Server ersetzt, auf denen anschließend ESX-Programme von VMware installiert wurden. Dies schuf die Voraussetzungen für die Erstellung von so genannten virtuellen Servern auf den vier umfangreichen IBM Systemen. Nun können alle vorhandenen Anwendungen auf die übliche Weise verwaltet und dennoch auf einem der vier Server ausgeführt werden. Es spielt keine Rolle, ob diese Informationssysteme zuvor beispielsweise unter Windows, UNIX oder Linux liefen. VMware hat ein Verfahren für die Workloadverteilung entworfen, bei dem eine große Anzahl von Managementsystemen parallel auf demselben Server genutzt werden kann.

Speichermanagement auf höchstem Niveau
Wie bei vielen anderen Unternehmen nimmt auch bei Konica Minolta der Speicherbedarf rasch zu. Die von COMPAREX angebotenen IBM Speicherkomponenten sind so dimensioniert, dass nicht nur der gestiegene Speicherbedarf gedeckt wird, sondern auch noch genügend Speicherbereiche für Redundanzen geschaffen werden können. Alle Speichereinheiten sind in einem separaten Speicherbereichsnetz (SAN) zusammengefasst. Ein solcher Aufbau bietet den Vorteil, dass das Abrufen oder Schreiben von Daten keine Belastung mehr für das Unternehmensnetz von Konica Minolta darstellt. Sämtliche Daten werden jetzt über ein separates Netz auf den entsprechenden Datenträgern abgelegt. Dieses Netz basiert auf schnellen Glasfaserverbindungen.

Gut organisierte Sicherung und Wiederherstellung von Daten
Die Sicherung und Wiederherstellung von Daten ist nun ebenfalls gut organisiert. Konica Minolta Printing Solutions Europe schaffte zu diesem Zweck die Software IBM Tivoli Storage Manager und IBM Bandarchive an, mit denen sich von allen Daten Sicherungskopien erstellen lassen, so dass die Verfügbarkeit aller geschäftskritischen Daten dauerhaft sichergestellt ist. Eventuelle Betriebsunterbrechungen und Ausfälle stellen für Konica Minolta somit kein Problem mehr dar. Wenn eine Anwendung oder ein Betriebssystem von einer Störung betroffen ist, sorgt die äußerst vielseitige Technologie von VMware dafür, dass die Anwendung den Benutzern nach kurzer Zeit wieder zur Verfügung steht. Bei Problemen an einem Plattenlaufwerk stellt IBM Tivoli Storage Manager sicher, dass die Benutzer weiterhin auf die auf der Platte gespeicherten Daten zugreifen können. Da die gesamte IT-Infrastruktur nach diesem Prinzip verwaltet wird, können die zwei Systemmanager bei Konica Minolta ihre Aufgaben auch weiterhin reibungslos ausführen.

„Bei diesem Projekt arbeiteten wir zum ersten Mal mit COMPAREX zusammen“, erzählt Rutten. „Zuvor hatten wir eine Reihe von ICT-Unternehmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Entscheidung für COMPAREX fiel auf Grund des innovativen Konzepts und der professionellen Arbeitsweise des Unternehmens, von der wir uns von Anfang an überzeugen konnten.“

Zusammenfassung
COMPAREX hat für Konica Minolta eine neue IT-Infrastruktur konzipiert, deren Dreh- und Angelpunkt die Serverkonsolidierung ist. Die bei Konica Minolta vorgefundene Systemlandschaft bestand aus 35 Einzelsystemen, die COMPAREX durch vier leistungsstarke IBM xSeries 365-Server ersetzte. Zur Verbesserung von Datensicherungs- und Wiederherstellungsprozessen setzte das Beraterteam auf die Virtualisierungstechnologie von VMware und auf die IBM Tivoli Speichermanagementlösungen. Die vier IBM xSeries 365-Server werden durch die Installation der ESX-Software von VMware in virtuelle Server umgewandelt. Als besonders großer Vorteil erweist sich dabei, dass alle vorhandenen Anwendungen auf einem einzigen der vier Server verwaltet und ausgeführt werden können.

Durch die Implementierung einer separaten SAN-Umgebung, die auf Glasfaserverbindungen basiert, gelang es COMPAREX, mehr Speicherkapazität zu schaffen.

Hardware-Plattform (4x) IBM xSeries 365
(1x) IBM xSeries 346
Betriebssystem Windows 2003
DatenbankSQL/SAP/Exchange/Domino
Anzahl der Benutzerca. 350 Benutzer
Implementierungszeit- Installation und Konfiguration von IBM Tivoli Storage Manager: 7 Tage
- Installation und Konfiguration der VMware Lösung: 10 Tage
- Gesamter Migrationsprozess: 5 Monat
Partner bei der ImplementierungCOMPAREX Nederland B.V.

Funktionsweise der virtuellen Infrastruktur
Die virtuelle Infrastruktur entsteht durch die Schaffung einer virtuellen Hardwareplattform. Betriebssysteme werden auf einem einheitlichen Hardware-Image ausgeführt, das in die Software integriert ist. Aufbauend auf dieser Plattform stellt VMware Programme für die Verwaltung der virtuellen Systeme bereit, die eine automatische Workloadkonsolidierung zwischen den physischen Systemen ermöglichen. Mit diesen Programmen lassen sich virtuelle Systeme zudem ohne Ausfallzeiten dynamisch verlagern.





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