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Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie - Entdecken einer neuen Speicherwelt mit Virtualisierung
 
 

Mit Sitz oberhalb der historischen Landungsbrücken haben die Beschäftigten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg die Partner ihrer umfassenden Dienstleistungen direkt vor Augen: Elbe, Hafen und insbesondere die Schifffahrt. Auch mit seinem zweiten Dienstsitz in der Hansestadt Rostock liegt das BSH direkt am Wasser - an der Warnow, wo zwei Liegeplätze für BSH-Vermessungs- und Wracksuchschiffe angebunden sind.

„Unser Teamwork mit COMPAREX Professional Services würde ich, wie der Name sagt, als höchst professionell bezeichnen - motivierte Mitarbeiter, engagiert, kompetent und flexibel! Die nächsten Schritte werden sein, unsere Linux- und NT-Server sowie Backup-Systeme in die neue Speicherinfrastruktur zu integrieren. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des StoreAge Virtualization Managers sind wir nun für die nächsten Phasen des Programms MaAGIE bestens gewappnet. Es bleibt immer noch viel zu tun, aber zusammen mit COMPAREX haben wir bereits eine Menge Pionierarbeit geleistet.“
DR.-ING. STEFAN LÜTGERT, LEITER MAAGIE- RECHENZENTRUM

Das BSH bietet ein umfangreiches maritimes Leistungsspektrum. Unter anderem: die Herausgabe amtlicher Seekarten und Publikationen für die Berufs- und Sportschifffahrt, Informationen zu aktuellen Wasserständen, Gezeiten, Seegang, Temperaturen und Eisbedeckung für die deutsche Nord- und Ostseeküste. Darüber hinaus ist das BSH ein international anerkanntes Prüflabor für Neuentwicklungen im Bereich der Navigations- und Funkausrüstung und führt in Nord- und Ostsee systematische Umweltuntersuchungen durch.

Sicherheit verlangt höchste Verfügbarkeit


Diese zumeist sicherheitsrelevanten Services haben eines gemeinsam: Rund-um-die-Uhr Verfügbarkeit des IT-Dienstes. Der Standard beim BSH liegt derzeit bei 99,9 %.
Zusätzlich übernimmt das BSH eine Schlüsselrolle im Programm MaAGIE - einem umfassenden Projekt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zur „Modernisierung administrativer Aufgaben durch Geschäftsprozessoptimierung und IT-Einsatz". MaAGIE umfasst die sukzessive Übernahme bzw. Einführung und Unterstützung der SAP-Applikationen in nicht weniger als 68 Bundesbehörden mit mehreren tausend Anwendern. Das hierfür erforderliche zentrale Rechenzentrum stellt das BSH.
Alles in allem Herausforderungen, die innovative Lösungen und zuverlässige Partner voraussetzen.

Schritt 1: Speichernetz ersetzt Direct-Attached Storage


Ein wichtiges Ziel bei der Modernisierung war es, das Datenmanagement schneller und effizienter zu gestalten. Zur Zeit werden etwa 4000 GB verwaltet. Das BSH verfügte über eine Reihe unterschiedlicher direct-attached Speichersysteme mit den typischen Problembereichen: Schlechte bzw. ungleichmäßige Auslastung  und eine kosten- und personalintensive Administration. Um dies zu optimieren, entschied sich das BSH für eine Virtualisierung der Speicherumgebung mit einem SAN als Basis. Bei einer europaweiten Ausschreibung hatten etwa 70 Unternehmen Interesse bekundet. Nach sorgfältiger Auswertung der Angebote fiel die Partnerwahl auf den Systemintegrator COMPAREX. Dr.-Ing. Stefan Lütgert, Leiter MaAGIE-Rechenzentrum, erläutert: „Wir betrachteten das Projekt mit SAN und Speichervirtualisierung als zwei Bestandteile eines integrierten Gesamtkonzepts und haben entsprechend ausgeschrieben. Uns war es wichtig, alle Teile dieses anspruchsvollen Vorhabens mit nur einem gestandenen IT-Dienstleister als Partner zu bewältigen. COMPAREX Professional Services überzeugte fachlich und wirtschaftlich. Kompetenz und Erfahrung, das SAN-Design und eine fundierte Empfehlung für die Virtualisierung stimmten einfach."
In einer ersten Phase wurde zusammen mit COMPAREX eine Test-Umgebung zur Durchführung ausführlicher Tests im BSH-Umfeld eingerichtet. Danach begann COMPAREX mit der Migration der Daten auf die neuinstallierten Speichersysteme, während gleichzeitig das Hochverfügbarkeits-SAN für die Produktion vorbereitet wurde.

2: Pionierarbeit mit Speichervirtualisierung


„Ursprünglich hatten wir eine ‘In-Band‘ Lösung vor Augen. Nachdem wir die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lösungen mit COMPAREX und ihrem Münchener Partner Orchestra ausführlich diskutiert hatten, entschieden wir uns doch für eine ‘Out-of-Band‘ Lösung und zwar den StoreAge Virtualization Manager (SVM). Aufgrund des stark wachsenden Umfangs der SAP-Landschaft im Rahmen des Programms MaAGIE war neben der Wirtschaftlichkeit die Skalierbarkeit des Systems ein wichtiges Kriterium. ‘In-Band‘ Lösungen benötigen zusätzliche Hardware Komponenten, die neben weiteren Investitions- und Wartungskosten auch administrative Aufwände nach sich ziehen. Das ‘Out-of-Band‘ Konzept des SVM gewährleistet, dass bei zukünftigen Erweiterungen kein Flaschenhals im Speichernetz entsteht und die Erweiterung herstellerübergreifend erfolgen kann. Da unsere sonstigen funktionalen Anforderungen ohne Abstriche erfüllt wurden, haben wir uns für den SVM entschieden“, so Dr. Lütgert.
Für das BSH stellt die Virtualisierung die Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Speicherinfrastruktur dar. Klare Vorteile: Mit einem solchen Werkzeug werden Daten herstellerneutral und einfacher administriert. Ergebnis: Speicherressourcen werden besser und gleichmäßiger ausgelastet, der Personaleinsatz reduziert. Somit kann eine erhebliche Kostenreduktion erzielt werden. Dr. Lütgert ist begeistert: „Relativ neue Mitarbeiter waren über die kurze Einarbeitungszeit und die einfache Handhabung dieser neuartigen Speicherverwaltung mit SVM verblüfft. Durch die gebotene Funktionalität sind wir nun für alle Systeme offen und wesentlich flexibler bei der Festlegung neuer Speicherstrategien. Wir verfügen nun über netzbasierte Funktionen wie Snapshot, Cloning, synchron und asynchron Remote Copy sowie Datenspiegelung selbst zwischen Speichersystemen unterschiedlicher Hersteller. Bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Datenverfügbarkeit sind wir heute in der Lage, mit minimalem Aufwand, Datenkopien zu Test- oder Sicherungszwecken - bei Bedarf auf Fremdsystemen - schnell zu erzeugen. Unser Backup-Fenster wird zukünftig bei nahe 24 Stunden pro Tag liegen, ohne den Online-Betrieb nennenswert zu beeinträchtigen.“
Dr. Lütgert betrachtet die Speichervirtualisierung ebenfalls als einen wichtigen Schritt in Richtung Information Life-Cycle Management. Mit der neugewonnen systemübergreifenden Funktionalität im Speichernetz kann die Organisation Daten je nach ihrem Wert für die Anwendung klassifizieren und speichern: z.B. werden kritische Daten  zuerst auf hochperformanten, hochverfügbaren Systemen resident gehalten mit der Möglichkeit, diese auf weniger teuren Systemen zu spiegeln. Mit Abnahme der Zugriffshäufigkeit werden sie dann im laufenden Betrieb auf kostengünstigere Systeme migriert. Somit wird teurer Speicherplatz für neue Daten freigegeben.

Fazit:


Dr. Lütgert: „Unser Teamwork mit COMPAREX Professional Services würde ich, wie der Name sagt, als höchst professionell bezeichnen - motivierte Mitarbeiter, engagiert, kompetent und flexibel! Die nächsten Schritte werden sein, unsere Linux- und NT-Server sowie Backup-Systeme in die neue Speicherinfrastruktur zu integrieren. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des StoreAge Virtualization Managers sind wir nun für die nächsten Phasen des Programms MaAGIE bestens gewappnet. Es bleibt immer noch viel zu tun, aber zusammen mit COMPAREX haben wir bereits eine Menge Pionierarbeit geleistet.“