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Audi Hungaria - COMPAREX bringt Audi Hungaria auf Touren
 
 

1.220.217 Motoren produzierte Audi Hungaria im Jahr 2001. Bis auf wenige Ausnahmen ist in jedem der 700.000 Audis, die jährlich ausgeliefert werden, ein Motor aus Gyõr. Die verbleibende halbe Million Aggregate betreibt unterschiedliche Modelle der Schwestern-Marken aus dem VW-Konzern. 1,2 Millionen Motoren, das sind mehr als 3.000 pro Tag, 125 pro Stunde.

„Es ist für AUDI wichtig, mit einer Firma zusammenzuarbeiten, die eine langjährige
Zusammenarbeit gewährleistet. Diese Kontinuität kann COMPAREX bieten."

HEINRICH FRANKE, GESCHÄFTSFÜHRER FINANZ DER AUDI HUNGARIA MOTOR KFT.

Neue IT-Infrastrukturvon COMPAREX für


Audi Hungaria in Gyõr

Die Produktivität der Fabrik in Gyõr ist für AUDI von großer Bedeutung, 19 Standorte weltweit sind von den fristgerechten Motoren-Lieferungen aus Ungarn abhängig - das ausgeklügelte Logistik-System des Konzerns erfordert die höchste Zuverlässigkeit
sämtlicher Maschinen und Anlagen. Auch für die ITInfrastruktur von Audi Hungaria ist maximale  Verfügbarkeit daher eine absolute Notwendigkeit.

Gerhard Schuderer ist seit drei Jahren IT-Manager der Audi Hungaria. Er trägt mit seinem Team die Verantwortung für die IT in Gyõr und muss sicher stellen, dass sämtliche geschäftskritischen ITSysteme sicher betrieben werden. Die IT-Landschaft und die Bedeutung der IT waren in den Jahren seit der Gründung der Firma 1993 kontinuierlich gewachsen. Am Punkt eines weiteren geplanten Ausbaues angelangt, stand für Schuderer die Frage im Raum „noch ein paar Server und noch ein paar
Platten oder machen wir einen Schnitt und konsolidieren wir?“

AUDI entschied sich für die Konsolidierung und für die Ausschreibung einer neuen Infrastruktur, die die Möglichkeit bieten sollte, flexibel auszubauen um so schneller und einfacher reagieren zu können.

COMPAREX gewann diese Ausschreibung und wurde mit der Lieferung eines Storage-Systems und der Errichtung eines Storage Area Networks basierend auf zwei EMC Symmetrix-Systemen beauftragt. „Die ersten Wochen nach Auftrags-Erteilung haben wir damit verbracht, die technische Lösung zu konzipieren“, erzählt Schuderer, und „die nächste Aufgabe war dann, die verschiedenen Partner und Dienstleister unter einen Hut zu bringen und in das Projekt richtig einzubauen“.

Audi Ungarn suchte einen Partner, der die heterogen gewachsene Server- und Storage-Landschaft konsolidieren sollte. Mit COMPAREX hat der Motoren-Hersteller einen Generalunternehmer gefunden, der darüber hinaus auch die unterschiedlichen Lieferanten unter einen Hut gebracht hat.

Standard für die nächsten Jahre

Gemeinsam haben AUDI und COMPAREX die neue ITInfrasturktur für das Werk in Gyõr konzipiert. Schuderer: „Konsolidieren heißt ja eigentlich immer, überlegen was bisher war - vielleicht einen Schritt zurück gehen, oder in die andere Richtung gehen - und wieder auf einen Standard führen. Mit der Infrastrukturlösung, die wir jetzt errichtet haben, haben wir einen Standard für die nächsten Jahre geschaffen. Die Infrastruktur ist so ausgelegt, dass sie an allen Stellen erweiterbar ist.“

Im Laufe der Projekt-Entwicklung hat sich die Notwendigkeit gezeigt, die wesentlichen Unternehmen, deren Produkte essentieller Teil der Konsolidierung waren, in der Umsetzungsphase in das Projekt einzubeziehen. COMPAREX zeichnete sich in dieser Phase als kompetenter Generalunternehmer aus, der auch die Größe mitbringt, Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehreren hunderttausend Euro zu betreiben. „In unserem Fall war es hauptsächlich das Zusammenbringen verschiedener beteiligter Firmen“ beschreibt Schuderer die Anforderungen an COMPAREX. „Das Problem waren nicht die unterschiedlichen Hardwarelieferanten, sondern die Herausforderung in diesem Projekt war, dass COMPAREX als Generalunternehmer eine Firma Kürt und eine Firma Synergon unter Vertrag bringen musste und danach die Zusammenarbeit mit Haitec und HP abzustimmen hatte.“

COMPAREX: Das Rückgrat für den Konsolidierung-Prozess

Eine wichtige Aufgabe von COMPAREX sei auch gewesen, auf sämtliche Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Partnern zu achten. „Als Lieferant für das Storage-System und das SAN ist COMPAREX für ein Rückgrat der IT-Infrastruktur von Audi Hungaria zuständig“ sagt Verkaufsleiter von COMPAREX für Zentral- Europa, Peter Jung. Damit stellten die von COMPAREX gelieferten Produkte
Verbindungen zu den wesentlichen Komponenten des AUDI-Netzwerkes her. „Analog dazu haben wir als Rückgrat für den Ablauf des Konsolidierungs- Prozesses agiert“, beschreibt Jung die Funktion seines Unternehmens. Der COMPAREX-Mitarbeiter weiter: „Die grundlegende Aufgabenstellung hieß: Server-Konsolidierung im NT-Bereich und Storage-Konsolidierung. Das alles sollte im Zusammenspiel ablaufen, so dass sowohl die bestehende ITProduktion als auch das bestehende Backup und die Desaster- vorsorge weiter im Takt bleiben. Konsolidierung trägt auch immer das Ziel der möglichst unterbrechungsfreien Datenmigration in sich und dafür war es notwendig, alle jene Partner die die  Hersteller vertreten und die vor allem auch AUDI kennen, unter einen Hut zu bringen.“

Audi Hungaria verfügt nun über eine konsolidierte NTFileserver Umgebung, die aus statt bisher sieben nur
mehr einem einzigen NT-Rechner besteht, der in Zukunft als Cluster ausgebaut werden soll, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, berichtet AUDI-Mann Schuderer. Die Daten liegen auf zwei EMC Storage-Systemen, die in den beiden Rechenzentren stehen. Verbunden sind die Server für Applikationen und
Datei-Verwaltung über ein Fibre-Channel-Netz und bilden damit ein Storage Area Network (SAN).

„COMPAREX ist ein Unternehmen, das Kundenlösungen konzipieren kann, die mehrere Partner einschließt, so dass für den Kunden eine optimale Lösung heraus kommt. Probleme, die durch unterschiedliche Hersteller entstehen können, sollen im Interesse des Kunden abgewendet werden,“ Peter Nagy (COMPAREX )

Für Peter Nagy, dem Geschäftsführer von COMPAREX in Ungarn und ehemaligen Chef der ungarischen EMC-Niederlassung, ist das SAN bei AUDI das komplexeste des ganzen Landes. Desastervorsorge ist realisierbar Die Errichtung des zweiten Rechenzentrums vor rund zwei Jahren sei der erste Schritt gewesen, um Desaster- Vorsorge überhaupt realisierbar zu machen. Mit der von COMPAREX  konzipierten Infrastruktur sei es jetzt möglich, sämtliche von AUDI als geschäftskritisch definierten Systeme ausfallsicher und mit maximaler Verfügbarkeit zu betreiben. Konkret nutzen das Fertigungs-Informations- Systems FIS, der zentrale Oracle-Server, das Finanz und Logistik-System FOSS sowie die Server zur Bürokommunikation (Mircrosoft Exchange) das SAN zum abgesicherten und gespiegelten Speichern der Daten. FOSS soll, so Schuderer, 2004 von SAP abgelöst werden. Die Entwicklungsserver nutzen bereits jetzt die EMC Infrastruktur und die speziellen Features, die für eine SAPEntwicklungsumgebung sehr nützlich sind.

Großes Augenmerk hat COMPAREX bei der Konzeption der IT-Infrastruktur von Audi Hungaria auf das Thema Desaster Recovery gelegt. „Das beste Backup nützt nichts, wenn niemand in der Lage ist, im Ernstfall die gesicherten Daten rückzusichern“ beschreibt Jung eine der Stärken von COMPAREX. Und deshalb sei ein Teil der Turnkey-Solution bei AUDI die Ausbildung von zwei Storage-Managern, mit denen routinemäßig das Wiederherstellen der Daten geübt wird. „COMPAREX sorgt also nicht nur für die technische Verfügbarkeit der Systeme, sondern auch dafür, dass Mitarbeiter in Gyõr so gut ausgebildet sind, dass AUDI im Desaster- Fall mit eigenen Mitarbeitern rasch aktiv werden kann“, so Jung.

1,2 Millionen Motoren werden in Gyõr produziert. Wie viele andere Industriebetriebe auch, muss AUDI in Anbetracht solcher Dimensionen und dem Ziel höchster Produktivität auf die optimale Ausnutzung der
Maschinen achten. „Die Bestrebungen, die Fabrik möglichst lange zu betreiben, in diesen sieben Tagen mit 24 Stunden pro Woche, die gehen immer weiter“ beschreibt Schuderer die Herausforderungen der kommenden Jahre. COMPAREX-Mann Jung ist überzeugt: „AUDI hat jetzt schon Vorkehrungen getroffen, um die höchstmögliche Verfügbarkeit der IT-Systeme zu gewährleisten“.

Audi Hungaria Motor Kft

Die Audi Hungaria Motor Kft., eine 100%-ige
Tochtergesellschaft der Audi AG, wurde 1993
gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Gyõr ist der zentrale Motorenlieferant des AUDI Konzerns.

Außerdem werden die Sportwagen AUDI TT Coupé, TT Roadster sowie die hochmotorisierten Modelle des AUDI A3 und S3 im Fertigungsverbund mit Ingolstadt hergestellt. Audi Hungaria hat knapp
5.000 Mitarbeiter, ist seit Jahren der größte Exporteur Ungarns und mit rund 3,5 Mrd. Euro eines der umsatzstärksten Unternehmen des Landes.

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Heinrich Franke, Geschäftsführer Finanz der Audi Hungaria Motor Kft.