Stadt Hildesheim - NT-basiertes Rechenzentrum für Stadt Hildesheim
Verknüpfte IT-Landschaft bei Stadt Hildesheim Hildesheim: Achtgrößte Stadt in Niedersachsen Hildesheim hat 104.000 Einwohner (mit Erstwohnsitz) und ist damit achtgrößte Stadt in Niedersachsen. Als große selbständige Stadt nimmt Hildesheim aufgrund einer besonderen Vereinbarung mit dem Landkreis mit wenigen Ausnahmen fast die gesamte Aufgabenvielfalt einer kreisfreien Stadt wahr. Die Stadtverwaltung beschäftigt zirka 1.200 Mitarbeiter und unterhält um die 600 Büroarbeitsplätze an fünf großen und etwa 30 kleinen Standorten. IT-Struktur: Eigenes, unabhängiges Rechenzentrum Zum Jahresende 1999 lief der Vertrag mit dem kommunalen Rechenzentrum KRZ Hildesheim offiziell aus. Die Weiterentwicklung und langfristig auch die Pflege der Großrechner-Verfahren waren nicht mehr gesichert, die historisch gewachsene Verkabelungsstruktur nicht mehr zeitgemäß, es bestanden viele Insellösungen für Spezialaufgaben, und die personellen Ressourcen schienen kaum noch erweiterbar. Die Verlängerung der KRZ-Kooperation (bis Ende 2001) brachte zwar einen zeitlichen Gewinn, doch musste die Zeit genutzt werden, um die Planung einer modernen Kommunikationsinfrastruktur vorzunehmen und die Auswahl von Nachfolgesystemen für die Großrechner-Anwendungen zu treffen. Partnerschaft mit COMPAREX: Konzept für alle Stufen „Die Ausschreibung“, erläutert Carsten Ossenkop, damaliger IT-Leiter der Stadt Hildesheim, „baute nicht, wie normalerweise üblich, auf einem bereits bekannten Mengengerüst auf, sondern enthielt für die Anbieter als erste Aufgabe das Erarbeiten eines schlüssigen Konzepts für Verarbeitung und Sicherung der Daten.“ Die Auswertung der eingegangenen Angebote durch die Consulting-Firma Gora, Hecken und Partner ergab einen deutlichen Punktevorsprung für den Vorschlag der Firma COMPAREX, der als einziger für alle drei Stufen ausgelegt war. Die Herausforderung: Optimierte Prozesse für 500 Benutzer Alle bestehenden host-orientierten Software-Anwendungen sollten abgelöst werden, der Datenaustausch zwischen den Organisationseinheiten und Liegenschaften über ein neues lokales Netz mit moderner Kabelinfrastruktur gewährleistet werden. Meilensteine für das Ablösen der städtischen Großrechner-Anwendungen waren das Finanzwesen mit zunächst 80 tangierten Arbeitsplätzen (Endausbau etwa 130), danach die Übernahme der Personalabrechnung sowie die Einführung eines neuen Sozial- und Jugendhilfeverfahrens und schließlich der Übergang auf neue Prozeduren für Einwohner- und Ausländerwesen sowie Erziehungs- und Wohngeld. Drei Monate später war als Beginn der Produktion festgelegt. Die Stadt Hildesheim modernisierte ihre IT-Landschaft und optimierte die Verwaltungsprozesse dabei für zirka 500 Benutzer. Citrix Server-Farm: Beste Ressourcennutzung Die Installation einer Open Systems-Umgebung setzte sich zusammen aus der Implementierung einer Windows Terminal Server-Farm, Thin Clients mit Bildschirmen, einer ATL-Library, zentralen Speichern (ein noch vollständig realisiertes SAN auf der Grundlage von EMC-Speichern „Symmetrix 8430“), Fiber Channel-Switches sowie einer Backup-Lösung mit Legato-Software „Networker“. Die Citrix MetaFrame-Geräte in der Version 1.8 sind mit Load Balancing zwischen den Servern ausgerüstet. Ebenfalls wurde ein Lotus Notes-E-Mail-Cluster gebildet. Die Stadt Hildesheim verfügt heute über ein Netzwerk, das alle wichtigen Standards und Geschwindigkeiten zur Verfügung stellt. Das Backbone wird über Gigabit Ethernet, Server und Switch-Geräte über Fast Ethernet realisiert, während Applikationsserver und LICA über 100 Mbit Ethernet kommunizieren. Migration von Windows NT auf Windows 2000 Die vorgesehene Migration erfolgte im Zeitraum von März bis Juni 2002. Sie beinhaltete eine Überleitung der bestehenden Server-Farm - basierend auf Windows NT4 und „MetaFrame 1.8“ - auf Windows 2000 und „MetaFrame XPe“. Dabei wurde die neue Umgebung parallel zur vorhanden Server-Farm eingerichtet, so dass kein Risiko für den produktiven Betrieb bestand. Angeschlossen sind jetzt zirka 400 Arbeitsplätze, alle mit Thin Clients ausgestattet. Der Einsatz von Windows 2000 bietet eine höhere Zukunftssicherheit, da Windows NT nicht mehr länger gepflegt wird. Zentrale Administration als Hauptnutzenfaktor Der große Vorteil der gewählten Lösung liegt in der zentralen Administration, ohne die die bestehende Infrastruktur mit dem vorhandenen Personal nicht zu betreiben wäre. Zum anderen existieren Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche Anwendungen wie beispielsweise Content Management- oder Dokumenten Management-Systeme oder ein Verfahren für Ratsinformation und Sitzungsdienst. „Grafische Informationssysteme“, ergänzt Carsten Ossenkop, „sollen später eingebunden werden, wenn mehr Erfahrungswerte über die tatsächliche und die mögliche Netzbelastung vorliegen.“ Copyright 2008 COMPAREX. All Rights Reserved. | |||||||