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enercity - Sichere Sicherungen beim Energieversorger Stadtwerke Hannover AG
 
 

Neue Strömungen bei der Stromversorgung - enercity sorgt für positive Energie
Die Stadtwerke Hannover AG hat sich bereits frühzeitig auf die Veränderungen durch die Liberalisierung des Strommarktes eingestellt. Als Reaktion auf die veränderte Wettbewerbssituation führten die Stadtwerke sowohl im Bereich der Geschäfts- als auch der Privatkunden unter dem Markennamen enercity eine Reihe neuer Produkte und Dienstleistungen ein: die Stromprodukte enercity & go, enercity & more und enercity & care. Enercity steht also für den innovativen und positiven Einstieg der Stadtwerke Hannover AG in das neue Jahrtausend. Mit dem Werbeslogan „enercity - positive energie“ wird auch das positive Denken im Unternehmen untermauert.

„Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass eine gute Vorbereitung und eine gut funktionierende Partnerschaft ernorm wichtig für den Erfolg solcher Projekte sind. Die Implementierung wurde im gemeinsam definierten Zeitfenster realisiert. Natürlich treten fast immer unvorhergesehene Probleme auf, diese wurden aber immer zeitnah gelöst. Insgesamt gesehen hat alles wunderbar geklappt.“
THOMAS REICHE, VERANTWORTLICH FÜR DIE IMPLEMENTIERUNG DES BACKUP-KONZEPTES

Bewährte Partnerschaft

Schon seit Anfang der 80er Jahre arbeiten die Stadtwerke Hannover AG und COMPAREX im Mainframe-Bereich eng zusammen. Es lag also nahe, sich bei der Auswahl einer leistungsfähigen Lösung zur Sicherung der Open Systems-Daten an einen vertrauensvollen Partner wie COMPAREX zu wenden. Neben COMPAREX CMOS-Mainframe, RAID-Speichersubsystem und  Kassettenarchivsystemen stehen heute im Rechenzentrum u.a. auch state-of-the-art COMPAREX Enterprise High-End NT-Server für SAP R/3, externe Magnetplattenspeicher und DLT-Libraries: Open Systems bei enercity im Vormarsch! Momentan befinden sich die Stadtwerke in einer Migrationsphase von SAP R/2 auf R/3. Somit soll der OS/390-Welt in absehbarer Zeit ganz „ade“ gesagt werden.

Auf der Suche nach dem geeignetem Backup-Werkzeug

Bei den Open Systems-basierten Applikationen handelt es sich nicht nur um betriebswirtschaftliche wie SAP R/3, sondern auch um energiewirtschaftliche Anwendungen wie Energiehandel an den neu gegründeten Strombörsen oder Optimierungssysteme für den Einsatz von Kraftwerken sowie um graphische Programme für die Gas- und Wasser-Netzplantechnik. Selbstverständlich gilt die Regel, Open Systems-Daten genauso zu sichern wie Mainframe-Daten. Diese werden sowohl in einem Robotersystem im eigenen Rechenzentrum als auch in einem ca. 3,5 Kilometer entfernt installierten zweiten Robotersystem gesichert und gespiegelt.

Seit 1996 wurden die Open Systems-Daten über den Host gesichert. Für das Unternehmen heißt es jedoch: Bei einem Totalausfall müssen  den Service Level Agreements entsprechend alle Systeme innerhalb vorgegebener Zeiten wiederhergestellt werden. Thomas Reiche, verantwortlich für die Implementierung des Backup-Konzeptes: „Bei einem ‚DV-GAU‘- also dem Ausfall sämtlicher Systeme - würde dies bedeuten, dass Anwender von Open Systems-Applikationen auf das ‚Recovery‘ des Mainframe-Hosts warten müssten, bevor überhaupt mit der Wiederherstellung ihrer Applikationen begonnen werden könnte! Wir arbeiten sehr eng mit unseren 1800 Anwendern zusammen und teilen ihre Meinung, dass eine solche Verzögerung nicht hinnehmbar ist. Eine Unabhängigkeit vom Host war also Voraussetzung für das neue Backup-Konzept“.

Entscheidung für Legato`s NetWorker

„Im Bereich Open Systems haben wir ca. 1,2 TB an gespeicherten Daten und rechnen bis Ende 2000 mit 2 TB! Von daher brauchten wir ein leistungsfähiges, flexibles und leicht bedienbares Backup-Tool", so Michael Schulze-Gensch, Leiter Systembetrieb. Legato’s NetWorker erfüllt genau die geforderten Funktionalitäten: Vor allem das ‚Cloning‘-Verfahren, die Möglichkeit gesicherte Dateien auf ein zweites Robotersystem zu kopieren, passte genau in das Spiegelungskonzept. Somit gewährleistet das Unternehmen für Open Systems-Daten vergleichbare Sicherheitsstandards, wie sie für die  Mainframe-Daten gesetzt sind. Zudem erfüllt NetWorker für enercity weitere wichtige Kriterien wie hohe Durchsatzraten, R/3 Zertifizierung und Unterstützung aller eingesetzten Betriebssysteme.

Erfolgreiches Projekt mit COMPAREX

Obwohl beide Unternehmen bei diesem Auftrag zum ersten Mal im Bereich Open Systems zusammenarbeiteten, verlief alles nach Plan. Einer zweimonatigen, intensiven Vorbereitungsphase zur Aufnahme der  Erstanalyse und Konzepterstellung  folgte im April 1999 die Implementierung. Das Team bestand neben den Beratern von COMPAREX aus 3 Mitarbeitern des Systembetriebs der Stadtwerke Hannover. Herr Reiche fasst die Zusammenarbeit bei der Implementierung wie folgt zusammen: „Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass eine gute Vorbereitung und eine gut funktionierende Partnerschaft ernorm wichtig für den Erfolg solcher Projekte sind. Die Implementierung wurde im gemeinsam definierten Zeitfenster realisiert. Natürlich treten fast immer unvorhergesehene Probleme auf, diese wurden aber immer zeitnah gelöst. Insgesamt gesehen hat alles wunderbar geklappt.“

Zukunftsperspektiven

Das nächste gemeinsame Projekt könnte der Aufbau eines Storage Area Networks (SAN) sein. Neben der Speicherkonsolidierung wird Legato´s Lösung für LANfree und Serverless Backup-Verfahren im SAN mit Sicherheit dann eine zentrale Rolle spielen.

Backup bei enercity: ein Überblick (2000)

  • 1800 Anwender (davon demnächst ca. 45% SAP R/3)
  • 82 Server, 2 Libraries, insgesamt 8 DLT-Laufwerke
  • 1,2 TB Daten (Ende 2000 ca. 2 TB)
  • 30% Datenwachstum/Jahr
  • 3 x NT-Cluster (für SAP R/3)
  • 25 Anwendungen basierend auf Oracle, MS Exchange, Lotus Notes
  • Full-Sicherung am Wochenende
  • Inkrementelle Sicherung (hauptsächlich online) täglich

Enercity in Zahlen (1999)

Gesellschafter: 75%ige Tochter der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH (VVG)
Dienstleistung: Belieferung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme für Privat- und Geschäftskunden im Raum Hannover und bundesweit (Bündelkunden), davon 350.000 Haushaltskunden
Umsatzerlöse: 1.166 Mio. DM
Mitarbeiter: 3.026

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